Sonntag, 29. Januar 2012

Dass es dich gibt

 Artikel aus der Zeit

Deutschland - wieviel sind dir deine Kinder und Pädagogen wert? Das Wort zum Sonntag

Gestern habe ich über Twitter das Manifest der Berliner angestellten Lehrerinnen und Lehrer gelesen, ein Offener Brief, um auf die verbesserungswürdigen Arbeitsbedingungen der Pädagogen in diesem Bundesland hinzuweisen.

In den Projekten, in denen ich arbeite, ist die Situation noch dramatischer: Teilzeitstellen und befristete Verträge sind die Regel für ganze Branchen: Bildung und Soziale Arbeit z.B.! Die Liste ließe sich noch fortsetzen mit Bereichen wie Wissenschaft oder Kultur.

Eine Kollegin hat es diese Woche so formuliert: "Das sind zwar keine Arbeitslosen, aber Menschen mit dauerhaft bedrohten Arbeitsplätzen, eigentlich gehörten die mit in die Statistik aus Nürnberg."

Ganz von der Hand zu weisen ist das nicht: Ich jedenfalls kenne keinen Handwerker oder Techniker mit 17 (!) befristeten Arbeitsverträgen in seiner beruflichen Biografie.

Zurück zu Deutschlands Kindern und zur Bildung: Erfolgreiche Schulen wissen: es gibt keine Alternativen zur Inklusion und zum gemeinsamen Lernen in unterschiedlichen, dem jeweiligen Ziel angepassten Settings (Projekte, Kleingruppen, jahrgangsübergreifendes Lernen, praxisorientiertes Lernen usw.) Erfolgreiche Schulen wissen auch, dafür braucht es Personal, dass mehr als nur Wissen vermittelt: soziale Kompetenz oder interkulturelle Kompetenz z.B. und Kindern beibringt, wie man lernt und Informationen filtert.


Natürlich hat jede gesellschaftliche Veränderung auch ihren finanziellen Rahmen, aber die Frage ist doch: wie gehen wir mit den vorhandenen Ressourcen um?

Deutschland leistet sich mehrere Schulsysteme: Grundschulen, integrierte Sekundarschulen, Gymnasien, Förderschulen mit Schwerpunkten: Lernen, emotionale, soziale Entwicklung, Sprache, motorische Entwicklung, Hören, Sehen. Und ein komplett abgekoppeltes System der beruflichen Bildung für Menschen mit sogenannten Behinderungen.

Was für eine Verschwendung! In Zahlen: nur jeder 601. Gymnasiast in Deutschland hat die Chance, trotz Behinderung mit nichtbehinderten Mitschülern gemeinsam das Abitur abzulegen. Noch eine Zahl: 408.000 Kinder und Jugendliche sind 2006 in Förderschulen unterrichtet worden

Wie soll Teilhabe am Arbeitsleben funktionieren, wenn eine halbe Million Menschen in den 20-25 Jahren davor getrennt lebt und lernt?


Wenn all die pädagogischen, rehabilitativen, sozialen, medizinischen, technischen, baulichen und kulturellen Kompetenzen, die in den Förderschulen und Berufsbildungswerken erarbeitet wurden, konsequent schwerpunktmäßig in die Grund-, Sekundarschulen, Gymnasien und Berufsschulen einfließen würden, dann wäre das aus meiner Sicht effektiver und kostengünstiger als eine Finanzierung mehrerer Schulsysteme.

Und niemand müsste sich abgeschoben, allein gelassen oder ausgenutzt fühlen. Besonders nicht unsere wichtigsten Ressourcen: die Menschen, die Bildung gestalten: Kinder, Jugendliche, Eltern,  Pädagogen, und alle, die an Schulen arbeiten.

Samstag, 28. Januar 2012

Die Farbe Rot - Von Runden Tischen und Meister-Proper-Typen

Ich bin in den letzten Wochen kaum noch zum Bloggen gekommen und dieser Graph zur Erfassung der Seitenaufrufe sinkt, als würde er sticheln: "Los, schreib was Neues, sonst bin ich weg!" - Ist das jetzt verrückt oder kennt ihr anderen Blogger das auch? ;)

Durch meine neue Tätigkeit hat sich im ersten Monat des Jahres 2012 mein Gedankenradius erweitert und neu aktiviert zu den Themen: Gewaltprävention, Leichte Sprache, Migration, Inklusion, Infrastrukturen, Elternassistenz, barrierefreies Gesundheitswesen.

Auf meinem Schreibtisch steht ein rotes Notebook und ich habe unzählige neue Abkürzungen kennen gelernt. Ich besuche Netzwerke, Foren, Runde Tische, Arbeitskreise - mit meinem roten Auto (meine ehemaligen Kollegen haben es auch "Feuerwehr" genannt, wenn etwas noch schnell erledigt werden musste) und meinem roten Rollstuhl. Eine Arbeit nach meinem Geschmack!

 Was der Schreibtisch über Sie verrät

Und ich habe meine Mitgliedschaft im Fitnessstudio wieder aktiviert: "Projekt Klimmzug", Kettlebell-Training, "Boxen im Sitzen".

Als ich zum ersten Mal von einem Freund zum Besuch des Studios animiert werden sollte, habe ich mich zunächst heftig gewehrt: "Wenn da nur solche Meister-Proper-Typen hingehen, kannst du es vergessen..." Oder: "Und wenn da nur solariumsgebräunte Miezen rumhampeln, komme ich auch nicht mit..."

Ehrlich: Meine Befürchtungen haben sich nicht im Ansatz bewahrheitet. Es gab noch nie eine abfällige Bemerkung. Sicher, es gibt schon das ein oder andere Mitglied, da ist die Kommunikation nicht so ausgeprägt ;), aber in den meisten Fällen bringt es Spaß, neue Ideen, Anerkennung, Erfolge und Fitness im Alltag und Lebensqualität, z. B. für das Öffnen von Brandschutztüren im Kino...

Kino... das wäre doch eine gute Idee für morgen?! Oder doch lieber verkaufsoffener Sonntag?

Der Post in der nächsten Woche wird es zeigen!

Samstag, 21. Januar 2012

Der Schlüssel zu mehr Präsenz und Mobilität - The Key to more Presence and Mobility

Letztes Wochenende habe ich eine Konferenz zum Thema Integration und Migration besucht. Dass, wenn man heute das Wort "Integration" benutzt, meistens die Menschen mit Migrationshintergrund meint und weniger Menschen mit Behinderungen, scheint im aktuellen Politikgeschäft so üblich zu sein. Überhaupt sieht es so aus, dass das Thema Inklusion von Menschen mit Behinderungen  auch in der Legislaturperiode 2011 - 2016 nicht allzusehr vordergründig und präsent ist.



Wenn man z.B. den Berliner Koalitionsvertrag 
liest, dann findet man auch im Abschnitt 5 Soziales Berlin 
nur einen vergleichsweise kleinen Artikel zum Thema Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Hoffen wir, dass ich mich irre und die Realität sich in den nächsten knapp 5 Jahren doch anders gestaltet!

Doch wieder zurück zur Konferenz, die an unterschiedlichen Orten stattfand. Am Sonntag wurde ich am Veranstaltungsort mit den Worten begrüßt: "Sie kommen ja mit Rollstuhl?!" Ich bin an dieser Stelle immer geneigt zu sagen: "Jetzt, wo Sie es sagen, fällt es mir auch auf!", aber das tue ich natürlich nicht wirklich.

Also frage ich: "Ist das ein Problem?" (An dieser Stelle ein Hoch auf solche Dienste wie Google Streetview, die mir schon im Vorfeld Auskunft darüber geben können, ob ein Gebäude einen ebenerdigen Zugang hat! - Hatte es.)

"Sie hätten sich anmelden müssen."

"Ich bin beim Veranstalter gemeldet."

"Sie hätten sich hier anmelden müssen, damit wir vorbereitet sind."

"Für das nächste Mal merke ich mir das. - Wie komme ich jetzt zu Seminarraum 2?"

"Mit dem Fahrstuhl da hinten."

Ich hatte schon gehofft, dass diese Diskussion damit bendet wäre, da hörte ich: "Dazu brauchen Sie einen Schlüssel!" Die Mitarbeiterin suchte und fand ihn, wir fuhren nach oben, stiegen aus und unser Weg endete - an einer Treppe.

Aber auch darauf schien man vorbereitet zu sein - es gab einen weiteren Treppenlift. Nur brauchte man dafür einen Extra-Schlüssel. Sie suchte und fand ihn.

Wäre gut gewesen, wenn sie die  Bedienungsanleitung auch gefunden hätte, dann hätten wir die Funktionen des Treppenlifts nicht durch Versuch und Irrtum erkunden müssen. "Hier sind nicht so häufig Rollstuhlfahrer zu Gast."

Inzwischen wurde mir klarer, was sie mit ihrer Eingangsbemerkung, ich hätte mich anmelden sollen,  gemeint haben könnte.

Vor dem Seminarraum (viel zu spät) angekommen, wies mich dann ein Schild darauf hin, dass die Diskussion zum Thema Rassismus leider um 90 min verschoben sei und man stattdessen eine Veranstaltung nutzen könne, die im Nebengebäude stattfand.

Also wieder runter: Schlüssel-Treppenlift-Schlüssel-Fahrstuhl. Am Empfang erfuhr ich dann, dass sich im Nebengebäude auch ein Treppenlift befände, doch dafür bräuchte man einen extra Schlüssel...

Ein Teilnehmer der Veranstaltung mit amerikanischem Akzent, der meinen "Rundgang" mitbekommen hatte, fragte mich noch:

"Wieso braucht man in Deutschland einen Schlüssel, um Fahrstuhl zu fahren?"



Das ist eine der Fragen, die ich auch nicht beantworten kann.

Barrierefrei ist eben doch nicht gleich barrierefrei, schon gar nicht gleichzusetzen mit Bedienerfreundlichkeit und selbstbestimmter Mobilität.

Was wäre eine  Lösung? Präsenz von Menschen mit Einschränkungen in allen öffentlichen Einrichtungen, Einbeziehung in Bauplanungen und Produktentwicklungen von Anfang an - DAS ist der Schlüssel zur (selbstbestimmten, bedienerfreundlichen) Mobilität.

Heute entdeckt: 1000 Antworten - Vom Nutzen der Vulkane und warum gerade Störche?

1000 Antworten

 z.B.

Kann man Vulkane zur Energiegewinnung nutzen?

oder

Woher kommt die Geschichte mit dem Klapperstorch?

Weißstorch
 

Mittwoch, 11. Januar 2012

Under Construction: Schulsozialarbeit und Kennedy

Heute widme ich meinen Post den Elternvertretern der Stadtschulpflegschaft Duisburg, die mich um einen Beitrag zur Schulsozialarbeit gebeten haben.

Schulsozialarbeit oder auch schulbezogene Jugendarbeit wird geleistet auf der Grundlage von § 11 und § 13 SGB VIII und ist damit eine Leistung der Jugendhilfe. Innerhalb der Schule findet sie im Land Berlin meist in sogenannten Schülerklubs und Schulstationen statt. Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass die Jugendsozialarbeit auch Angebote der Straßensozialarbeit und der sportorientierten Jugendarbeit sowie der Jugendberufshilfe einschließt.

Die aus ESF- und Landesmitteln sowie aus dem Bildungs- und Teilhabepaket finanzierten Schulsozialarbeiter und Schulsozialarbeiterinnen sind in Berlin an 252 Schulen tätig (Stand November 2011).

Begonnen  wurde das Programm Schulsozialarbeit 2007 in Berlin an Hauptschulen und Förderzentren, inzwischen ist es ausgeweitet worden auf Grundschulen, Gymnasien und Berufsschulen. Verantwortlich für die Umsetzung des Programms ist das SPI.

Einige Kritikpunkte möchte ich an dieser Stelle äußern: Schulsozialarbeit wird im Land Berlin umgesetzt durch 77 freie Träger, die mit dem SPI zusammenarbeiten.

Freier Träger, das bedeutet für den einzelnen Schulsozialarbeiter: befristeter Arbeitsvertrag, meist nur über ein Schuljahr. Also: persönliche, private Planungen und Sicherheit sind für den Einzelnen nicht möglich. (Das betrifft übrigens auch die Aufnahme von Krediten...nur mal so nebenbei.)
 
Es bedeutet in vielen Fällen auch, nicht gleichberechtigter Teil des Schulkollegiums zu sein, sondern immer irgendwie Gast, der auf das "Kerngeschäft" der Schule Rücksicht nimmt oder nehmen soll. Was zum Kerngeschäft von Schule gehört oder in der Zukunft gehören wird, ist einen eigenen Blogeintrag wert. Erkennen, ob das gleichberechtigte Miteinander der unterschiedlichen Professionen funktioniert, kann man es als ersten Hinweis unter anderem daran, ob auf dem Foto des Schulkollegiums die Schulsozialarbeiter(innen) mit auftauchen oder nicht.

Im Land Berlin kommt noch eine Besonderheit hinzu: Im oben dargestellten Programm zur Schulsozialarbeit ist für die Arbeit an Förderzentren, also an Schulen, die Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichten, eine halbe Stelle vorgesehen, während es an den anderen Schulformen (meist) eine ganze Stelle ist. Bei so knapper Stellenbemessung ist dann auch keine gemischtgeschlechtliche Arbeit im Team möglich, die sinnvoll wäre. Das führt auch dazu, dass Sozialarbeiter, die die Jugendlichen auf dem Weg zur Berufsausbildung unterstützen sollen, an mehreren Schulen arbeiten müssen, um nicht selbst auf ergänzende Hartz-IV-Leistungen angewiesen zu sein.

Was für eine Absurdität!

 

Und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht darauf hinweisen würde, dass im Bericht über die Berliner Schulsozialarbeit zwar Angaben gemacht werden über den Anteil der Schulsozialarbeiter mit Migrationshintergrund, nicht aber über den Anteil der Kollegen mit Schwerbehinderungen. Soweit ich mich an die Weiterbildungen und Treffen im berühmten Rathaus Schöneberg erinnern kann, war ich stets die einzige sozialpädagogische Fachkraft mit einem sichtbaren Handicap: das war 2008/2009.



Als ich mich heute zur Recherche für diesen Post auf der Website meiner ehemaligen Wirkungsstätte aus den Jahren 2002-2007, DER Integrationsschule im Land Brandenburg, zum jetzigen Stand der Integration / Inklusion umsehen wollte, fand ich das:


under constrution...

Kennedy hat übrigens mal gesagt:

Wir müssen die Zeit als Werkzeug benutzen, nicht als Couch...

Ich hoffe, dass das Piktogramm auf der Website an "meiner" Schule auch so gemeint ist.





Freitag, 6. Januar 2012

Journalismus, Schokolade und Korruption

Diese Woche sind Dinge passiert, die mich wirklich überrascht haben: der führende Elternvertreter aller Schulen einer Stadt in Nordrhein-Westfalen hätte gern einen Artikel über Schulsozialarbeit von mir. Ein Journalist hat mich eingeladen, einen Text von mir zu veröffentlichen... Ich bin nur selten sprachlos, vielen Dank für das Interesse!

Heute war ich beim Friseur, das ist wie Schokolade - gut für die Seele. Und wenn es, so wie heute, sogar einen kleinen Sekt-Neujahrsempfang einschließt, dann umso besser!

Übrigens, es gibt Neuigkeiten zu meinem Post "Neulich beim Friseur":

Der Chef, Herr W., hat für mich ein ca. 15 cm hohes Polster (für die Sitzfläche einer erwachsenen Barbie) besorgt, dass ich auf den normalen Kundensitz legen könne, so berichteten es die Mitarbeiter im Salon. Gesprochen hat er mit mir darüber nicht.

Was soll ich jetzt antworten, würde ich am liebsten, so wie Raul Krauthausen in seinem Blog, fragen?
Und gleichzeitig: wer übernimmt das für mich?
Denn, ehrlich gesagt, ich habe weder Lust noch Kraft dazu. Wenn es ein Aufsatz wäre, den ich zu bewerten hätte, würde ich zu Herrn W. sagen: leider etwas am Thema vorbei.

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So, jetzt bin ich ein bisschen raus aus meiner Schreibe, weil mich gerade meine Schwester angerufen hat und auch meine Neffen noch ganz wichtige Sachen zu besprechen hatten: Stichwort Beziehungsstatus und ich sollte noch eine Frage beantworten: "Uli, was ist eigentlich Korruption?!"

Leider bleibt mir jetzt gar keine Zeit mehr darüber nachzudenken, wie der Junge ausgerechnet heute auf diese Frage gekommen ist. ;)

Stattdessen bereite ich mich jetzt auf den Abend vor mit meinem neuen Coloradorot und Schokoladenbraun auf dem Kopf... Ich wünsche Ihnen allen heute Abend viel Schokolade für die Seele - was auch immer die Schokolade für jeden von Ihnen ist!











Mittwoch, 4. Januar 2012

Forstfest, Rhododendrenblüte, mittelalterliche Straßen und "Rotes Rathaus"



Gestern kam per Post ein lieber Gruß aus der Heimat:

Kamenz in Bildern... nur noch schöner im Original! 

Montag, 2. Januar 2012

Quousque tandem? Von Quoten und Konsequenzen

Aus aktuellem Anlass habe ich mich heute an die Zeit erinnert, als ich meinen Studienabschluss machte.

Damals verabschiedeten sich meine Kommilitonen ungefähr so: "Um dich machen wir uns keine Sorgen: du vertrittst gleich drei Randgruppen auf einmal: Frau, behindert und aus dem Osten. Du bekommst garantiert über irgendein Förderprogramm einen Arbeitsplatz." ;)

Leider sollten sie nicht Recht behalten.

Denn trotz der vorgeschriebenen Quote, zahlreicher Förderprogramme und Beratungsangebote für Arbeitgeber und Arbeitnehmer habe ich mir auch den jetzigen 10. Arbeitsplatz hauptsächlich durch eigene Aktivität geschaffen. Und was die Mär vom Kündigungsschutz angeht: den hab ich noch nie genossen, denn der Betrieb, der mir den bisher einzigen unbefristeten Arbeitsvertrag angeboten hat, ist selber pleite gegangen.

  • Warum ist das so? 
  • Liegt es an der Branche Sozialwesen? 
  • Ist das in allen Branchen so? 
  • Was bringen dann gesetzliche Regelungen, wenn sie erstens so leicht zu umgehen sind (wie der Kündigungsschutz durch befristete Arbeitsverträge) und zweitens so wenig Konsequenzen haben wie bei der Beschäftigungsquote? 
  • Oder sind die bürokratischen Hürden für Unternehmen, die einstellen würden, zu hoch? 
  • Oder sind diese Fördermöglichkeiten zu wenig bekannt? 

Mit diesen Fragen beende ich meinen heutigen Post.

Das Bild hier unten zeigt übrigens, wie Cicero vor dem römischen Senat spricht: „Wie lange noch, Catilina, wirst du unsere Geduld missbrauchen?“ Quousque tandem? - Wie lange noch? Wie lange noch wird es brauchen, bis diese gesetzlichen Fördermöglichkeiten in den Köpfen sind und unkompliziert, praxisnah umgesetzt werden?


Und da ich auf (fast) alles eine Antwort habe, würde ich Cicero antworten: "Solange, bis eine(r) anfängt, was dagegen zu tun und sich möglichst viele anschließen."

Auf ein gutes neues Jahr für uns alle!